Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

29.11.2020
Logo



Wort zum Beginn: „Gott ist treu!“

„Gott ist treu, durch den Ihr berufen seid zur Gemeinschaft mit seinem Sohn Jesus Christus“.

Gott ist treu – dieser erste kleine Satz aus 1. Korinther 1,9 hat es in sich. Was für ein absoluter Zuspruch. Da gibt es nichts, was dem vorausgehen müsste von unserer Seite. Mit Gottes Treue beginnt alles. Er ist und bleibt treu.

Was dann folgt, das folgt dann erst: „durch den Ihr berufen seid“. Unser Leben stellt sich nicht einfach nach dem auf, wozu wir Lust haben. Wir sind zu mehr geboren, als nach unseren Launen zu gestalten. Wir haben eine Berufung – wir leben, weil Gott etwas mit uns vorhat.

„Zur Gemeinschaft“ – allein geht man ein. Wir sind als Menschen, die zu Gemeinde und Kirche gehören, aufeinander angewiesen. Keine Einzelgänger, keine Eremiten. Zur Gemeinschaft sind wir berufen, und jede und jeder hat etwas einzubringen, was sonst keine und keiner kann.

„Mit seinem Sohn Jesus Christus“. Qualifizierte Gemeinschaft ist angesagt. Christen sind nicht irgendein Lobbyclub. Sondern sie leben gemeinsam durch und aus, in und für Jesus Christus. Der EINE, der macht den Unterschied, der hält die Gemeinschaft zusammen, der baut auf, der trägt, der erneuert, der vollendet.



Bezirkssynode in Ebhausen am Freitag, 7.2.2020

Nun ist es bald so weit: Die neue Bezirkssynode kommt ein erstes Mal am Freitag, den 7. Februar 2020 ab 17.30 Uhr in der Kirche in Ebhausen und dann anschließend in der Gemeindehalle zusammen. Wir haben einen besonders prominenten Gottesdienstprediger: Michael Stahl, Direktor von Brot für die Welt aus Berlin für die Bereiche „Engagement und Kommunikation“ wird unter uns sein.

Die erste Bezirkssynode in der neuen Legislatur startet jeweils traditionell mit Wahlen – Zuwahlen zur Bezirkssynode, Vorsitz der Bezirkssynode und Kirchenbezirksausschuss.

Dem Kirchenbezirksausschuss gehören neben den beiden Dekanen und der Kirchenbezirksrechnerin sowie dem ehrenamtlichen Vorsitzenden neun gewählte Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen sowie vier Pfarrerinnen und Pfarrer an. Die Besetzung ist nach unserer Bezirkssatzung paritätisch nach den Teilgebieten Calw und Nagold geordnet. Schon jetzt werden dezentral Vorschläge gesammelt (Ansprechpartner sind die Distrikte), welche Leute sich zur Verfügung stellen könnten – die Wahl findet dann bei der konstituierenden Bezirkssynode statt.

Und außerdem stellen sich verschiedene Arbeitsbereiche vor – so zum Beispiel der Diakonieverband und die Erwachsenenbildung.



 

Gottesdienst-Veranstaltungsreihe zum Thema „Endlichkeit des Lebens“

 
 

Ein besonderes Format bietet die Ev. Kirchengemeinde Stammheim-Holzbronn im Jahr 2020 an. Immer sonntags in der Bernhardskirche Holzbronn, Beginn jeweils um 18:00 Uhr, geht es um Themen und Fragen an der Grenze von Leben und Sterben. Titel der Reihe: „Sie werden sterben. Lasst uns darüber reden.“ Anschließend an den Gottesdienst wird es auch jeweils Möglichkeit zum persönlichen Austausch geben. Und um diese Themen geht es im Einzelnen:

Sonntag, 1. März 2020
Thema: Sie werden sterben. Lasst uns darüber reden.
Sonntag, 5. April 2020
Thema: Er wird sterben, damit wir leben. Lasst uns darüber reden.
Sonntag, 3. Mai 2020
Thema: Wie Sterben und Abschiednehmen gelingen kann.
Sonntag, 5. Juli 2020
Thema: Was ist das Leben?
Sonntag, 11. Oktober 2020
Thema: Sterbende begleiten.
Sonntag, 8. November 2020
Thema: Zeit, die mir noch bleibt.

Der Erlös durch Opfer/Spenden kommt dem Stationären Hospiz Region Nagold zugute. Herzliche Einladung zu den Abendgottesdiensten.

 
 
 
 

Digitales Gemeindemanagement

 
 
 

Die Zukunft ist (fast) papierlos: Gottesdienste gemeinsam digital planen, die Zusammenarbeit zwischen Kirchengemeinde und Ehrenamt stärken sowie das Datenschutzniveau steigern - dies und mehr verbirgt sich hinter dem Begriff des digitalen Gemeindemanagements. Das digitale Gemeindemanagement, wie es in der Württembergischen Landeskirche zum Einsatz kommen soll, ist ein modulares System auf Basis von OpenSource Software - und wird im Rahmen eines zunächst auf 3 Jahre befristeten Projekts von der Landeskirche zentral finanziert.

Somit wird den Gemeinden die digitale Arbeitsplattform wie erhofft 2020 zur Verfügung stehen. Es wurden bereits notwendige rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen, die Funktionalität der Plattform weiterentwickelt, Pilotgemeinden samt zugehöriger Vertrauensinstanzen für die Evaluationsphase ausgewählt und die Piloten gestartet. Auch beginnt nun die Schulungsphase für die Instanzen, die dann vor Ort in der Region die Berechtigungen zum Zutritt in den internen Bereich der digitalen Gemeindeverwaltung (z.B. KGRs, leitende Mitarbeitende usw.) verwalten und Berechtigungen erteilen.

Noch 2020 soll der Regelbetrieb eingeführt werden – dann mit gemeinsamen Termin-, Dateiablage-, Projektsteuerungsfunktionen – und sicher vielem mehr, was uns in unseren Gemeinden die Zusammenarbeit leichter macht.

 
 
 

Infos zum Kirchenbezirksprojekt „WandernPlus“

 
 
 

Ziel: Wir wollen Menschen dort erreichen, wo sie gerne sind und bei dem, was sie gerne tun; d.h. wir wollen Erholung für Leib, Seele und Geist anbieten.
„wandernPLUS“ verbindet vier Anliegen:

Wandern: Wir wollen Gottes Schöpfung, unseren Körper entdecken, genießen und achten lernen.  

Pilgern: Wir wollen uns auf unseren Glauben besinnen - was uns trägt, leitet und motiviert. 

Geschichte erleben: 
Wir wollen die Geschichte bzw. Geschichten unserer Orte, Kirchengemeinden … entdecken und zum Nachdenken und Austauschen anregen. 

Kirchenschätze „heben“: Wir wollen unsere Kirchen mit ihrer ganz eigenen Aussagekraft entdecken und den Menschen als (Über-)Lebensorte erschließen.

Dafür tun wir dreierlei: 
1. Wir entwickeln (überwiegend auf den vorhandenen Wegen des Schwarzwaldvereins SWV) neue, spirituelle Wanderwege mit entsprechend methodisch abgestimmten Impulsen. 
2. Wir bieten geführte Wanderungen - „Pilgern im Schwarzwald“ an. 
3, Wir begleiten Kirchengemeinden bei der Entwicklung von eigenen „Wander-Projekten“ (z.B. „Vier-Elemente-Weg“ für einen Wandertag in Rotfelden).

Wer steckt hinter „Wandern Plus“?

Das Kernteam hat sich im Januar 2018 erstmals getroffen. Es besteht aus Engagierten verschiedener Ortsgruppen des Schwarzwaldvereins (Altensteig, Ebhausen, Nagold), Menschen aus der kulturellen Arbeit vor Ort (FORUM EBHAUSEN Heimat Kultur Gestaltung e. V.) und Mitarbeitenden mit Ausbildungen als Pilgerbegleiter. 

Das Team – das immer offen ist für neue Mitglieder - trifft sich alle 4-6 Wochen im Evang. Gemeindehaus Ebhausen, um miteinander spirituelle Wege zu planen und auszuarbeiten. 

Der Johannes-Brenz-Weg ist mittlerweile geplant, ausgearbeitet und mehrfach mit sehr positiven Rückmeldungen erprobt worden. Der BRENZWEG dreht sich um das Leben und Schaffen von Johannes Brenz. Der württembergische Reformator war der Architekt der württembergischen Landeskirche und – an der Seite Herzog Christophs - maßgeblich am Aufbau der erfolgreichen staatlichen Strukturen Württembergs („Große Kirchenordnung“, 1559) beteiligt. 

Was für Luther die Wartburg, das war für Brenz die Burg Hornberg (Altensteig): Nach der Flucht aus Schwäbisch Hall wurde er von den württembergischen Herzögen Ulrich und Christoph  u.a. hier  für eineinhalb Jahre versteckt. Der Brenzweg ist ein  14,5 km langer Rundweg mit den Stationen Berneck, Burg Hornberg, Hornberg (mit Kirche und Rastplatz „Hornberger Eiche“), Wäschbrunnen, Kirche Zwerenberg und schließlich Berneck mit Schloss und Kirche.  Unterwegs erwarten die Wanderer neben der eindrucksvollen Natur 14 Impulsstationen, die über Brenz informieren, aber auch zur Stille, zum Nachdenken und zum Austausch anregen. Inzwischen gibt es auch einen (fast) fertig ausgearbeiteten Brenzweg für Grundschulklassen.  

Daneben ist ein weiterer Weg in Vorbereitung – der „Hirtenweg“ auf dem Egenhäuser Kapf. Das „wandernPLUS“-Team bietet regelmäßig geführte Pilgerwanderungen an (s.u.). Gerne planen wir aber auch mit und für IHRE Gemeinde – z.B. für einen Hauskreis, Frauen- oder Männerkreis, Mitarbeiterkreis oder Kirchengemeinderat – eine eigens auf Sie abgestimmte Wanderung.

Nähere Infos, Anmeldung  und Terminabsprachen:
Pfarrer und Pilgerbegleiter
Manfred Schüsselin 
Bei der Kirche 8  
72224 Ebhausen
Tel. 07458 – 988755
manfred.schuesselin@elkw.de

 
 
 

Dekan Ralf Albrecht wird Prälat von Heilbronn

 
 

Die Prälatur Heilbronn bekommt im Sommer einen neuen Regionalbischof. Amtsinhaber Harald Stumpf (62) hat aus gesundheitlichen Gründen um seinen Eintritt in den Ruhestand zum 1. Juli 2020 gebeten.

Dem hat der Landeskirchenausschuss am Freitag, 10. Januar 2020 zugestimmt. In der gleichen Sitzung haben die acht Synodenmitglieder unter Vorsitz von Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July als Nachfolger Dekan Ralf Albrecht (Nagold) gewählt.
„Ich danke Prälat Harald Stumpf herzlich für seinen Dienst in der Prälatur Heilbronn in den letzten Jahren,“ so Landesbischof July. „Trotz einiger gesundheitlicher Belastungen und Rückschlägen hat er mit Engagement seine Aufgaben wahrgenommen.

Besonders lag ihm am Herzen, dass die Kirche mit verschiedenen Milieus ins Gespräch kommt und direkt auf die Menschen zugeht, etwa bei ‚Kirche auf der BUGA‘ oder ‚Kirche an der Hochschule‘. Dafür hat er sich eingesetzt; ebenso stärkte und begleitete er die Kolleginnen und Kollegen im Pfarrdienst - in den Gemeinden, aber auch in den Schulen, Krankenhäusern und anderswo. Ich danke ihm auch für seinen Einsatz in den vielfältigen Einrichtungen der Diakonie in seiner Prälatur.“

Als Nachfolger hat der Landeskirchenausschuss den Nagolder Dekan Ralf Albrecht (55) ernannt. Albrecht ist seit 2007 Dekan, war zuvor zehn Jahre Gemeindepfarrer in Rielingshausen (Dekanat Marbach), teils in Stellenteilung mit seiner Frau. „Ich freue mich sehr darauf, als Prälat in besonderer Verantwortung das Evangelium von Jesus Christus in der Öffentlichkeit einladend weiterzugeben und zukunftsfähige Kirche mit zu gestalten“, so Albrecht zur Wahl durch den Landeskirchenausschuss.
Zur Prälatur Heilbronn zählen rund eine halbe Million Evangelische in den Kirchenbezirken Backnang, Blaufelden, Brackenheim, Crailsheim, Gaildorf und Heilbronn. Ebenso in den Kirchenbezirken Künzelsau, Mühlacker, Öhringen, Schorndorf und Schwäbisch Hall, Waiblingen, Weikersheim und Weinsberg-Neuenstadt. Die größte Diakonische Bezirksstelle sowie verschiedene diakonische Einrichtungen, Heime und Krankenhäuser gehören zu dieser Prälatur. Außerdem ist in Waldenburg-Hohebuch mit der Ländlichen Heimvolkshochschule die zentrale Bildungsstätte der Bauernarbeit der Landeskirche angesiedelt.

Zu den Aufgaben einer Prälatin oder eines Prälaten gehören Visitationen der Dekanatämter und Kirchenbezirke, die seelsorgerliche Betreuung von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie die Mitwirkung bei der Wiederbesetzung von Gemeindepfarrstellen. Außerdem nehmen sie mit Stimmrecht an den wöchentlichen Sitzungen des Kollegiums des Oberkirchenrats teil.

Der Landeskirchenausschuss besteht aus dem Landesbischof, der Präsidentin der Landessynode sowie sieben weiteren Synoden-Mitgliedern. Die Kirchenverfassung legt fest, dass mindestens vier der Synodalen aus der Gruppe der Laien kommen müssen.

 
 
 

nach oben



Impressum

Kirchenbezirk Calw-Nagold
Dekan Ralf Albrecht
Hohe Straße 7/1
72202 Nagold
Deutschland

Telefon: 07452 / 2423
Telefax: 07452 / 61744

E-Mail: dekanatamt.nagold@elkw.de
Web: www.kirchenbezirk-calw-nagold.de

Presserechtlich verantwortlich:
Dekan Ralf Albrecht

Datenschutz und Abmelden

Dieser Newsletter wird Ihnen ausschließlich mit Ihrem Einverständnis zugesandt. Wollen Sie diesen Newsletter in Zukunft nicht mehr erhalten, klicken Sie bitte hier oder per E-Mail an dekanatamt.nagold@elkw.de.

Darstellungsprobleme

Haben Sie Probleme mit der Darstellung dieses Newsletters, wenden Sie sich bitte an dekanatamt.nagold@elkw.de.

© Kirchenbezirk Calw-Nagold