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30.03.2020
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Wort zum Beginn: „unGLAUB-lich!“

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ – die Jahreslosung für 2020 aus Markus 9,24 bringt es mit zwei Seiten einer Medaille auf den Punkt, was Glaube ist.

Auf der einen Seite ist es nämlich genau das: geschenktes persönliches Vertrauen im Leben auf Jesus Christus, unseren Herrn und unser Heil. Unser Wunsch als Kirchenbezirk ist das Erleben dieses größten Geschenks, das es geben kann: Glaube!

Und auf der anderen Seite schwingt immer mit: es geht nicht ab ohne Zweifel, ohne das umkämpfte Vertrauen auf Jesus. Denn zu zweifeln gäbe es genug. An der Gründlichkeit und Echtheit unseres Glaubens und unserer Treue. An meiner Kirche und unseren Gemeinden. Angesichts der vielen Erfahrungen, die einen anderes lehren könnten als den Glauben: Krankheit, Konflikte, Krisen.

Deshalb endet und mündet die Jahreslosung ins Gebet: „Hilf!“ „Hier ist der Mann, der helfen kann, bei dem nie was verdorben. Uns wird das Heil durch ihn zuteil. Uns macht gerecht der treue Knecht, der für uns ist gestorben“ – so singen wir es mit einem alten Choral. Unsere Arbeit im Kirchenbezirk als Serviceort für die Gemeinden dient letztlich nur diesem einen Ziel: dass möglichst viele Menschen neu und immer wieder eingeladen werden, das große Verspechen Gottes zu hören und gerne IHM zu vertrauen, an IHN zu glauben.

Für diese Aufgabe vor Ort im neuen Jahr Ihnen allen Gottes reichen Segen!



Alles neu macht der Februar: Bezirkssynode und KBA

Die Kirchenwahl am 1. Dezember 2019 ist bereits wieder Geschichte, und das mit großen Auswirkungen. Jetzt konstituieren sich die Gremien in den Kirchengemeinden. Und dort werden auch im Kirchengemeinderat Leute gewählt und bestimmt und sind bereit, sich in der Bezirkssynode zu engagieren. Denn dieses Gremium als Parlament der Gemeinschaft der Kirchengemeinden im Bereich Calw-Nagold entscheidet über die dort geltenden Satzungen, über die Verteilgrundsätze der kirchengemeindlichen Gelder und darüber, wieviel finanzieller Aufwand, wieviel personeller Aufwand für welchen Bereich übergemeindlicher Arbeit eingesetzt wird: Diakonie, Erwachsenenbildung, Kirchenmusik, Verwaltung/Kirchenbezirkskasse, Jugendwerke Calw und Nagold, Diakonatsstellen und vieles mehr …

Die neue Bezirkssynode kommt ein erstes Mal am Freitag, den 7. Februar 2020 ab 17.30 Uhr in Kirche Ebhausen und dann in der Gemeindehalle zusammen. Wir haben einen besonders prominenten Gottesdienstprediger: Michael Stahl, Direktor von Brot für die Welt aus Berlin für die Bereiche „Engagement und Kommunikation“ wird unter uns sein.

Und damit die Bezirkssynode nicht viel zu viel Arbeit hat, wählt sie aus ihrer Mitte wiederum den „Kirchenbezirksausschuss“, der sich ca. monatlich trifft, um geschäftsführend die entscheidenden Aufgaben des Kirchenbezirks unter Jahr zu koordinieren. Dem Kirchenbezirksausschuss gehören neben den beiden Dekanen und der Kirchenbezirksrechnerin sowie dem ehrenamtlichen Vorsitzenden neun gewählte Nicht-Theologinnen und Nicht-Theologen sowie vier Pfarrerinnen und Pfarrer an. Die Besetzung ist nach unserer Bezirkssatzung paritätisch nach den Teilgebieten Calw und Nagold geordnet. Schon jetzt werden dezentral Vorschläge gesammelt (Ansprechpartner sind die Distrikte), welche Leute sich zur Verfügung stellen könnten – die Wahl findet dann bei der konstituierenden Bezirkssynode statt.




Vesperkirchen



Vesperkirchen in der Region: Gemeinsam an einem Tisch

Schon länger in Nagold. Und seit einiger Zeit auch in Calw. Die Vesperkirchen sind sichtbare Zeichen der Zuwendung besonders gegenüber den Bedürftigen. Alle sitzen gemeinsam an einem Tisch für eine Zeit von 10-14 Tagen in den umgestalteten Stadtkirchen von Calw und Nagold. Und eine große Anzahl Ehrenamtlicher sorgt dafür, dass alle ein sehr kostengünstiges Mittagessen bekommen. Kostengünstig für die Bedürftigen – Solidar-Esser sind sehr, sehr willkommen und zahlen einen entsprechend höheren Betrag. Und so zeigt Kirche mitten im kalten Winter ein warmes Gesicht für die Armut – und gleichzeitig auch ein Zeichen, wie Kirche zusammen gehört: nämlich dass Menschen unterschiedlichster Hintergründe von der Liebe Jesu getragen miteinander treffen, begegnen, austauschen, einander zuhören und helfen. In Nagold geht die Vesperkirche, von der ACK Nagold veranstaltet, von 26.01. – 09.02.2020. Und in Calw findet die Vesperkirche von 03. – 12. März 2020. Herzlich willkommen! Einladen, weitersagen, mitkommen … weitere Infos unter www.kirchenbezirk-calw-nagold.de/einrichtungen/vesperkirchen/


Neues Logo



Zwei Türme, ein Bezirk: neues Logo des Kirchenbezirks

Seit Herbst 2019 hat der neue Kirchenbezirk Calw-Nagold auch ein neues Logo. Zwei Kirchtürme – Stadtkirche Calw und Nagold – sind mit einem Kreis verbunden zu einem geworden. Zugleich ist dieser Kreis nicht geschlossen – er atmet Zugehörigkeit und Weite zugleich. Und er ist offen hin zu einer gemeinsamen Zukunft, die über diesen angedeuteten Kreis hinausgeht – der gemeinsame Weg nach vorne – geistlich leitend und geleitet. Wir sind weiter gespannt auf diesen gemeinsamen Weg, der seit dem 1.1.2019 begangen wird und bei dem schon viel unproblematische Selbstverständlichkeit eingekehrt ist.


KGR-Seminar



Kirchengemeinderats-Schulungsseminar am 21.03.2020

Die neuen Kirchengemeinderätinnen und -räte (und weitere Interessierte) sind herzlichst am Samstag, 21. März 9.00 – 12.-30 Uhr nach Neubulach eingeladen. Im Gemeindehaus findet ein Schulungstag. Neben eines grundlegenden Referats von Medienpfarrer Andreas Föhl zur Relevanz und Öffentlichkeitsarbeit der Kirche geht es in vielen kurzen Workshops um Einblicke in verschiedene Felder kirchlicher Arbeit, die vor Ort und im Kirchenbezirk wichtig sind. Die ev. Erwachsenenbildung lädt ein – Eintritt ist frei. Merken Sie sich gerne den Termin vor – Näheres folgt.



 

Rückscheinwerfer: Bezirkssynode im Landratsamt in Calw zum Ausklang der Wahlperiode im Herbst 2019 …

Am Freitag, 25. Oktober 2019 tagte die Bezirkssynode des neuen Kirchenbezirks Calw-Nagold zum zweiten und letzten Mal in der bisherigen Zusammensetzung. Am 1. Dezember wurden neue Kirchengemeinderatsgremien und auch die Landessynode neu gewählt.

Zum Auftakt der Herbstsitzung der Bezirkssynode des Kirchenbezirks Calw-Nagold versammelten sich die Synodalen zum Gottesdienst in der Versöhnungskirche in Calw-Heumaden. Im Gottesdienst wurde die neue Verwaltungsstellenleiterin der kirchlichen Verwaltungsstelle Frau Daniela Müller in ihr Amt eingeführt. Und auch die Prädikantinnen Conny Glaser, Gültlingen und Karin Fezer, Gechingen wurden neu und Prädikanten wieder beauftragt. Den Gottesdienst leiteten Dekan Erich Hartmann und Dekan Ralf Albrecht.

Die Sitzung der Bezirkssynode fand zum ersten Mal im Sitzungssaals des Kreistages im Landratsamt in Calw statt. Herr Sozialdezernent Norbert Weiser begrüßte die Synodalen mit den Worten: »Willkommen in den Heiligen Hallen des Landratsamts«. Eine Woche zuvor habe der Kreistag getagt und ähnliche Themen, wie sie jetzt auf der Agenda der Bezirkssynode stünden, verhandelt. Es seien ebenfalls Haushaltsfragen und Personalfragen besprochen worden, so Herr Weiser. Tatsächlich wurden im ersten Teil der Sitzung Finanz- und Haushaltsfragen beraten und beschlossen.

Im zweiten Teil der Sitzung standen die Berichte der Dekan und des Vorsitzenden und Generalbevollmächtigten auf der Tagesordnung. Dekan Erich Hartmann äußerte sich zur Studie »Kirche im Umbruch - Projektion 2060«. Die vielzitierte Studie über die Entwicklung der Mitgliederzahlen gebe keinen Anlass zur Panik, jedoch dürfe der Wandel der Gesellschaft und auch die Entwicklung der Mitgliederzahlen der Kirchen nicht geleugnet werden.

Dekan Ralf Albrecht erörterte die aus seiner Sicht positiven Auswirkungen des Zusammenschlusses der Kirchenbezirke. Die funktionale Austeilung der Dekanatämter, neue Konzeptionen und Schwerpunktsetzungen beim Diakonieverband, eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, ein neues Konzept der Notfallseelsorge und vieles mehr verwiesen auf einen guten Start in den neuen Kirchenbezirk. Herausforderungen und Aufgaben der Zukunft des Kirchenbezirks sieht er in der Digitalisierung und der organisatorischen Verwaltung, sowie dem digitalen Gemeindemanagement. Generalbevollmächtigter Dr. Karl Beck und Bezirkssynodenvorsitzender Ulrich Hölzle gaben in ihren Berichten persönliche Stellungnahmen zum Pfarrplan, zur Fusion und zur Kirchenwahl. Der neue Kirchenbezirk stehe weiterhin vor der Aufgabe die Zusammenarbeit und das Miteinander zu stärken und zu fördern. Sie äußern sich, dass sie gewillt seien, sich für die neues Legislaturperiode wieder zur Wahl, auch der des Vorsitzenden der Bezirkssynode und des Generalbevollmächtigten zu stellen.

Die Herausforderungen der Gesellschaft müssten gemeinsam getragen und miteinander angegangen werden. Es brauche Wahrnehmbarkeit von Kirche in der Gesellschaft. »Lassen sie uns mutig und fantasievoll sein und wirksam werden«, so formulierte es Ulrich Hölzle.

Im Januar wird die Bezirkssynode in neuer Besetzung zusammentreten und sich neu konstituieren. Bezirkssynodenvorsitzender Ulrich Hölzle dankte allen Mitwirkenden und den Synodalen. Die Synode endete mit Gebet, Segen und dem gesungenen Choral »Großer Gott wir loben Dich«.

 
 

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Dekan Ralf Albrecht

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